Zeltlager 2005 - Weltreise
Begrüßungskommando
Wer Jules Vernes "Reise um die Erde in 80 Tagen" kennt, weiß, welche Probleme sich bei einer Weltreise ergeben. Noch kniffliger wird es, eine solche Reise in nur 10 Tagen zu schaffen. Die frisch auf dem Zeltlagerplatz in Reutersbrunn eingetroffenen Teilnehmer werden gleich freundlich von unserem geschulten Flugbegleiterpersonal empfangen und in Ihre Quartiere eingewiesen.
Gepäckkontrolle
Regionale Bräuche
Der Kapitän weist gleich zu Beginn der 10-Tägigen Abenteuerreise auf die Gefahren und auf unser Ziel hin: 5 Kontinente werden während des Lagers bereist. Verschweigen muss er aber die Probleme, auf die die Teilnehmer stoßen werden. Reisepässe, Gepäck, Survival-Kenntnisse in der Wildnis und allerlei andere Unerlässlichkeiten für ein solches Unternehmen werden gleich am ersten Tag in Form eines Lagerspiels kontrolliert. So ist es für die Kinder wichtig, einen Koffer voller Plutonium (Kernseife) an der Gepäckkontrolle vorbei zu schmuggeln, gesuchte Verbrecher anhand von Fahndungsfotos dingfest zu machen und allerlei andere bürokratische Hürden zu meistern.
Erste Station nach dem Abflug war Russland. Die dort Einheimischen verstanden sich sehr gut darauf, Volksfeste zu feiern. Verschiedene traditionelle Spiele, Teetrink-Wettbewerbe, Russisches Roulette (Prinzenrollen entweder mit oder ohne Senf) und folkloristische Tänze füllten den ganzen Nachmittag aus. Einheimische Speisen wie Pellkartoffeln mit Quark und trockenes Brot brachten den Touristen das Land nahe.
Kaiserschmarren mit
Ess-Stäbchen
Quiz-Show
In China angekommen, konnten die Touristen ihre Fingerfertigkeit unter Beweis stellen, indem sie den Kaiserschmarren zum Abendessen mit den traditionellen Stäbchen aßen.
Nächste Station der Weltreise war die USA. Die Teilnehmer verzichteten darauf, das Abendmahl bei McDonalds einzunehmen und bedienten sich stattdessen an einem reichlich gedeckten Hamburger-Buffet. Um sich das Abendessen zu verdienen, konnten tagsüber Graffiti-Künste demonstriert werden, und bei einer Quiz-Show war Weltwissen gefragt. Verzichtet hat man absichtlich auf das Einbeziehen von Wahlbetrug.
Waldstädtebauspiel
Der Scheich
vom Teich
Im sonnigen Afrika bat man unsere Weltreisenden, beim Bau von Dörfern und Brunnen mitzuhelfen, was jede Reisegruppe veranlasste, mittels Waldbodenmaterial Dorfanlagen zu bauen. Unglücklicherweise ist auf dem Flug zum schwarzen Kontinent der Sprit ausgegangen, und der Scheich vom Teich musste rettend eingreifen, was er allerdings nicht ganz uneigennützig tat. Eine Schnitzeljagd zur Beschaffung von Öl wurde von den Kindern verlangt.
Kreativ tätig werden konnten die Teilnehmer im leider etwas verregneten Australien. Dort konnten je nach Lust und Laune Digeridoos, Regenmacher oder Traumfänger gebastelt werden, oder - nicht weniger kreativ - Steine mit Hammer und Meisel bearbeitet werden.
Workshop
Höhepunkt der Weltreise war der Nachtstationslauf, wo es auf die zuvor erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse jedes einzelnen ankam. Ein mieser Gauner hatte uns das Reisegepäck geklaut, und sich in den Tiefen des Waldes versteckt. Betrunkene Kneipenbesitzer, verrückte Vorstadtbewohner und Wasserbomben-Experten mussten auf dem Wege aufgesucht werden, mit deren Hilfe schließlich das verlorene Gepäck zurückerobert werden konnte. Zur Belohnung durften sich dann alle an einem Mitternachtsimbiss, bestehend aus Streussel- und Käsekuchen erfreuen.
Bunter Abend
Bunter Abend
Ein weiterer Höhepunkt war - wie jedes Jahr - der Bunte Abend, bei dem jede Gruppe einstudierte Theaterstücke, selbst kreierte Zeltlagerlieder, Sketche und Tänze aufführten. Und der kulinarische Höhepunkt war dann das Abschlussbuffet mit russischen Eiern, Schnitzel, verschiedene Salate, Süßspeisen, Frikadellen, Käse- und Wurstplatten, Partygebäck, Käsespieße, frisches Obst und Obstsalat, Grünkernbratlinge und Saftschorle. Das Zeltlager abgeschlossen hat dann die Disco mit Karaoke-Einlagen, Wunschkonzert und Tanz.